Neue Zugmaschine – Dacia Duster II 2018

Eine neue Zugmaschine musste her, da wir unsere Wohndose künftig leichter ziehen wollten. Die Wahl war schnell getroffen, denn Preislich war das Budget begrenzt. Ende Dezember erfuhren wir, dass es den Dacia Duster in neuer Auflage 2018 geben wird. Also hatten wir Geduld, bis zur offiziellen Premiere am 13.01.2018 da waren wir dann auch gleich mal beim Autohändler um die Ecke. Der erste Eindruck war überaus Positiv, nichts erinnerte innen mehr an seine Vorgänger. Da wir aber natürlich nicht einmal im Jahr ein neues Auto kaufen, berieten wir uns zu Hause noch einige Tage.

So kam es, dass wir Ende Januar dann auch eine erste Probefahrt mit dem Neuen Duster II gemacht haben. Direkt im Anschluss ging es dann ins Büro und die Bestellung wurde aufgenommen. Natürlich wollte uns der Verkäufer gleich auf die höchste Ausstattung „Prestige“ bringen. Aber wir hatten uns im Vorfeld alles genau überlegt. Da wir das MediaNav (Autoradio mit Navi) nicht haben wollten (zu alte Technik und dafür zu teuer), uns das Silber an Front, Heck und Dachreling nicht gefiel und wir eine Rückfahrkamera auch nicht über das Radio sehen wollen, sondern über einen Spiegelmonitor (es ist für uns einfach unnatürlich, den Blick beim Rückwärtsfahren zu senken, statt oben zu lassen und jederzeit auch die Spiegel nutzen zu können, ohne Verrenkungen vollziehen zu müssen).

Es wurde also ein Dacia Duster II TCe 125 (125 PS mit 205 Nm Drehmoment ab 2300U/min.) in 4×2 mit Comfort Ausstattung. Zusätzlich eine Anhängerkupplung und Winterreifen.

Während der unendlich lange vorkommenden Wartezeit von nur 3 Monaten, bestellten wir natürlich auch einiges an Zubehör (über einzelne Dinge gibt es bestimmt noch einen eigenen Artikel).

So kamen noch hinzu:

  • Sonnenschutz zum klemmen (sieht aus, als wären die Scheiben getönt – zumindest von 3 Meter Entfernung)
  • Android Autoradio (dafür habe ich im Dacianer Forum ein PDF erstellt Android Radio für Dacia)
  • Sitzbezüge für die Rückbank (wegen der Kinder)
  • Kofferraummatte um Hundehaare schnell los werden zu können und den Teppich zu schonen
  • Hundetrenngitter (nein nicht um einen Hund abzuhalten nach vorn zu kommen. Dafür haben wir eine Hundetransportbox aus Alu. Sondern um auch Gepäck mal etwas höher stapeln zu können).
  • Rückfahrkamera mit Spiegelmonitor (Ähnliches hatten wir ja schon im Logan)
  • Spiegelkappen in Wagenfarbe mit Sprühfolie foliert
  • Chromleisten neben den Scheinwerfen (die sind optisch nicht auffällig, werten aber enorm auf)
  • Neuer Glücksbringer und passend zum Namen unseres Autos (eine weiße Eule, denn so nennen wir den Duster „Weiße Eule“)
  • Dashcam (ist am Autoradio mit angeschlossen)
  • Glasbruch Gadget mit Gurtschneider und Pfeife
  • Bluetooth OBD-II Adapter ELM327 für Torque (Torque ist eine Android App, um die ganzen Motordaten und Fehlerspeicher auslesen zu können) Torque für Einsteiger PDF
    Einige Links zu Zubehör findet ihr unten (ja das wird dann sicher Werbung sein)

Die Sitze sind etwas länger als beim Vorgänger und passen damit deutlich besser. Es sitzt sich angenehm auch nach Stunden. Auch auf der Rücksitzbank ist das Polster dick genug, damit sich niemand wund sitzt und auch entspannt wieder aussteigen kann. Als Fahrer kommt man sich inzwischen schon etwas mehr als Pilot vor, da einfach viel mehr Einstellungen vorgenommen werden können und dafür überall Knöpfe und Schalter vorhanden sind. Wir hatten ja mal einen Audi A8 als Leihwagen, dort war das Sitzen ehrlich gesagt unbequemer!

Besonderes Plus ist der eingebaute Tempomat und der Begrenzer (den Begrenzer brauchten wir zwar noch nicht, aber gerade in Großstädten hilft uns der bestimmt nicht geblitzt zu werden).

Gut ist auch, dass die Dachreling die gleiche ist, wie vom Duster 1 Phase 1. Damit passten die Relingträger, die es günstig gibt, perfekt. Dazu noch eine Dachbox mit 320L Volumen und der kleinere Kofferraum im Vergleich zum Logan ist etwas ausgeglichen.

Bislang haben wir etwa 2300km drauf. Nach 2000km haben wir einen ersten Ölwechsel machen lassen (über Sinn oder Unsinn wird ja viel in Foren diskutiert, doch es gibt sicher deutlich unsinnigere Ausgaben).

Das Fahrgefühl ist einfach Klasse, der Turbo arbeitet präzise und macht einfach Spaß. Und das, obwohl wir nicht viel anders fahren als zur Einfahrzeit. (Die ersten 100km sollten max. 130 km/h gefahren werden und die Drehzahl nicht über 3000 U/min. gedreht werden. Jetzt nach der Einfahrphase sind wir aber selten mal bei 3500U/min. was sich sicherlich im Anhängerbetrieb etwas ändern wird.)

Hier sind einige Bilder:

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