Flugangst

In Tagen, nach einem vermeintlichen Suizid mit der Verbindung des eventuellen 149fachen Mordes, wie geht man damit um?
Aktuell in den Osterferien und auch in den in einigen Wochen folgenden Pfingstferien, nutzen viele Menschen das Flugzeug für ihre Urlaubsreise. Gebucht haben die meisten schon vor Monaten und die aktuellsten Ereignisse lassen auch bei uns ein ungutes Gefühl zurück. Einige Airlines haben begonnen eine sogenannte 2-Personen-Regel für das Cockpit einzuführen. Dennoch stellt sich für einige die Frage ob dies auch etwas bringt.

Fakt ist, es ist nichts sicher, aber es ist auch nichts wie zuvor! Deshalb erfolgte eine Rückfrage bei der Lufthansa, ob Piloten und Crewmitglieder am Abflughafen eine Sicherheitskontrolle durchlaufen müssen. Die Lufthansa beantwortete die Frage mit einem klaren Ja. Sämtliche Crewmitglieder und auch anderweitige Beschäftigte eines Flughafens müssen eine Sicherheitskontrolle durchlaufen. Die Gefahr, dass also mögliche gefährliche Dinge mit an Board geschmuggelt werden können, ist nicht höher, als bei regulären Fluggästen. (Das hat uns zumindest schon einmal beruhigt)

Die technische Seite ist in der heutigen Zeit um ein Vielfaches sicherer als dies noch in den Anfangstagen der Fliegerei der Fall war. Unglücke können grundsätzlich nie ausgeschlossen werden, die Zahlen sprechen aber von einer Sicherheit, die nahe an die 100 % heranreicht. Laut statistischen Erhebungen trifft auf jeden 4 millionsten Fluggast ein Unglück. Bei Unfällen im Luftraum endet glücklicherweise nicht jeder zwangsläufig tödlich.

Was glauben wir hilft gegen Flugangst?

  • Fliegen – wie bei jeder Angst ist die sicherste Methode die Angst zu überwinden, dem Auslöser zu begegnen.
  • Zahlen vor Augen halten – das Flugzeug ist nach wie vor eines der sichersten Transportmittel.
  • Besuchen sie einen Flughafen –  an größeren Flughäfen starten und landen Maschinen im Minutentakt. So bekommen sie einen Eindruck und dies hilft Ängsten leichter zu begegnen.
  • Psychologe – bei schweren Fällen von Flugangst, kann ein professionelles Gespräch mit einem Psychologen helfen.

Allzeit guten Flug!

IMG_9404