Badeurlaub auf Mallorca – Update

Die schönste Zeit im Jahr sind bekanntlich die Ferien. In unserem Fall, der Urlaub.
Dieses Jahr zog es uns zu „Deutschlands 17. Bundesland“ Mallorca. Highlight waren neben dem Meer, die strahlend schöne Sonne und auch die Flugreise.
Begonnen hatte unser Tag um 8 Uhr. Da wurden die Letzten Dinge in die Koffer gepackt und gemütlich gefrühstückt. Gegen halb elf fuhren wir dann zum Bahnhof nach Buchloe und stellten das Auto bis zu unserer Rückkehr sicher auf einem großen Parkplatz ab.

Um kurz nach elf kam dann auch unser Zug, der uns nach München Pasing brachte. Die Fahrt war ruhig und wir hatten alle einen Sitzplatz. Stress hatten wir kaum, da wir zwei Wochen zuvor extra die Strecke gefahren waren und wussten, wo wir wohin umsteigen mussten. (Das kann ich im Übrigen nur empfehlen, so spart man sich die ein oder andere Überraschung und tritt den Urlaub insgesamt entspannter an!)

In Pasing wussten wir schon, auf welches Gleis wir mussten und vor allem, wo es zu finden war. Die S8 führte uns dann wieder mit Sitzplätzen gesegnet bis zum Terminal des Flughafens. Ab dann begann die endlose Warterei. Da wir extra früher hinfuhren, um ggf. Zugausfälle zeitlich kompensieren zu können, hatten wir enorm viel Zeit. Da es Mittagszeit war, gönnten wir uns ein Essen beim großen M.

Dann begaben wir uns in Terminal 1 Modul A, da von dort aus fast immer die Air Berlin Flüge starteten. Um nicht zu viel Kilometergeld zu zahlen, nutzten wir die Angebote des Flughafens und ließen uns von den Förderbändern zum Ziel führen. Das Check-in machten wir bereits von zu Hause aus und mussten daher am Check-in Schalter lediglich die Boardingkarten und die Ausweise vorlegen. Dann wurde das Gepäck gewogen, beschriftet und verschwand sogleich in den Katakomben des Logistiksystems des Flughafens. Da war es bereits 14:30 Uhr. Da wir immer noch sehr sehr viel Zeit hatten, warteten wir vor der Sicherheitskontrolle und aßen und tranken unsere mitgebrachten Sachen, die wir vor der Kontrolle ohnehin verbrauchen mussten. 

Gegen 16 Uhr betraten wir die Sicheheitskontrolle. Ein Highlight war meine selbst gebastelte E-Book Reader Tasche. Aus einer alten Hose hatte ich die Gesäßtasche ausgeschnitten und mit einem weiteren Stück des Jeansstoffs hinten beklebt. Der Sicherheitsmitarbeiter war sehr angetan von der Idee und zeigte es prompt seinen Kollegen, die von der Idee auch sehr angetan waren. Zu guter Letzt bekamen wir noch den Tipp, die Früchte Smoothie Getränke von DM einzufrieren und als Eis zu genießen.

Jetzt hieß es wieder warten, regulär hätte das Boarding um 18 Uhr beginnen sollen, der Flug hatte aber 30 min. Verspätung und so wurde das Warten zur Belastungsprobe. Olivia mit ihren 1 1/2 Jahren konnte natürlich nicht so lange still sitzen und fing immer wieder zu weinen an. Im Flugzeug war das Geschrei noch größer. Neben unserem Kleinkind waren noch einige andere Familien unterwegs und das Flugzeug war ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Wein- und Schreilaute der Kinder. Zu mindest konnten wir den Buggy bis zur Einstiegsluke mitnehmen. Dort wurde er dann von einem Flughafenmitarbeiter in den Frachtraum der Maschine gelegt.

Ankunft in Palma de Mallorca. Unser Flug hatte zwar vom Start an 30 min. Verspätung, doch dem Kapitän gelang es, die Zeit etwas gut zu machen, sodass wir mit nur 10 – 15 min. Verspätung eintrafen. Dann wurde es hektisch, den Buggy konnten wir nicht finden und eine Rückmeldung der Stewardess ergab, dass es den an der Gepäckausgabe geben würde. Der Weg dorthin war aber sehr sehr sehr lang und von unzähligen Abzweigungen gesegnet. Immer mehr hatte man das Gefühl falsch zu laufen, doch nach 12 min. Fußmarsch erreichten wir die Förderbänder und der Buggy wartete bereits auf uns. Bis wir alle Koffer hatten, dauerte es noch weitere 15 min. Von da an ging es raus auf einen Parkplatz, wo eine Tui Mitarbeiterin wartete und uns zum richtigen Bus lotste. 

Endlich saßen wir im Bus und der hatte auch noch gratis Wlan, meine Laune hob sich schlagartig! Bis zum Hotel in Sa Coma dauerte es noch fast 2 Stunden. Dort empfing uns dann der Nachtportier übellaunig und mit seltsamen Forderungen stellend. Die Nacht war unruhig, da uns der „herzliche“ Empfang belastete. Der nächste Morgen mit einer sehr netten Empfangsdame machte das aber alles wieder gut und alles klärte sich innerhalb von 1 Minute. 

Der Urlaub begann und die Kinder sahen zum ersten Mal, das Meer! Ab jetzt hieß es planschen, planschen und nochmals planschen! Im Urlaub haben wir auch eine sehr nette Familie kennengelernt, ihr kleiner Wirbelwind verstand sich sofort mit unseren Kindern und wir uns auf Anhieb mit ihren Eltern. Es war schön und man konnte sich viel erzählen. Zu unserem Glück wohnen sie auch nicht soooooo weit von uns entfernt, sodass man sich vllt. 1-2 mal im Jahr bestimmt treffen kann.

Leider war der Urlaub viel zu schnell vorbei und die sehr freundlichen, zuvorkommenden und strahlenden Angestellten des Hotels werden in guter Erinnerung bleiben (vom Nachtportier mal abgesehen). Die Abholung vom Hotel verlief reibungslos und das Boarding ebenfalls, die Sicherheitskontrollen am Flughafen waren aber kurios, während ein Akku, den ich in der Hosentasche vergaß, mehrfach Alarm auslöste, so interessierte sich niemand dafür, dass wir über 100ml Flüssigkeit dabei hatten und das noch nicht einmal in Zip Beuteln verpackt war.

IMG_20150602_211450 IMG_20150602_210214 IMG_20150602_183710 IMG_20150602_183648 IMG_20150601_190307 IMG_20150602_095904 IMG_20150602_081953 IMG_20150601_155418 IMG_20150601_155103 IMG_20150601_154215Und ein kleines Video (kann auch auf Vollbildmodus umgestellt werden):